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LEBENSGESCHICHTEN 3

Maria, 18 Jahre alt, wurde von einer Familie nach Italien eingeladen mit dem falschen Versprechen, dass sie als Hundesitterin angestellt werde.

Nach ihrer Ankunft im neuen “Zuhause” wurde sie gezwungen unter sklavenartigen Bedingungen zu arbeiten von 6.00 Uhr bis 23:00 Uhr. Sie musste alle Haushaltsarbeiten erledigen: kochen, putzen, waschen usw. Als sie darum bat, dass man sie an den Flughafen bringe, damit sie nach Brasilien zurückkehren könne, kam die grosse Überraschung: sie müsse zuerst eine Schuld von € 5000 abbezahlen bevor sie nach Hause zurück kehren könne.

Am nächsten Tag brachten sie ihr sexy Kleidung, damit sie so beginnen könne, ihre Schuld abzuarbeiten. Dagegen wehrte sie sich. Was die Situation noch verschlimmerte; sie hatte keinerlei Möglichkeiten jemanden zu informieren, da sie isoliert war, ohne Mobiltelefon usw. Nach einem Monat fand sie im Haus einen alten Computer, der funktionierte und so konnte sie mit einer E-Mail ihre Familie über ihre Lage informieren und um Hilfe bitten. Die Kerngruppe zur Bekämpfung des Menschenhandels in Acre, Brasilien, nahm Kontakt auf mit der italienischen Polizei, diese befreite sie und brachte sie in das Nam-Haus in der Nähe von Verona in Italien. Ein Betreuer von Projekt Resgate war persönlich vor Ort, um sie zu betreuen und ihre rasche und sichere Rückreise zu organisieren.

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